George Brassens-Ausstellung im Institut Francais mit Zeichnungen von Joann Sfar bis 31.10.2011

Die Ausstellung: „Brassens ou la liberté“, die derzeit und noch bis 31. Oktober im Institut Francais zu sehen ist, widmet sich dem Werk und Leben von Georges Brassens, dem französischen Chansonnier. Was die Ausstellung für Comic-Freunde besonders attraktiv macht, ist der Input des großen Joann Sfar (Autor von „Die Katze des Rabbiners„, „Klezmer„, der Comic-Adaption von „Der Kleine Prinz“ und vielen anderen superben Comics). Sfar ist passionierter Brassens-Fan und hat bei der Konzeption der Ausstellung prägend mitgewirkt. Viele Illustrationen von Joann Sfar sind zu sehen; Sfar betreute auch den Katalog. Hier der Text des Institut Francais zur Ausstellung und über George Brassens:

„Die Cité de la musique will 2011 einen der ganz Großen des französischen Chansons ehren: Georges Brassens. Vor 30 Jahren ist er gestorben. Er wäre heuer 90 Jahre alt geworden.

Wer kennt Brassens nicht? Jeder hat wohl schon einmal eines seiner Lieder gesungen. Im kollektiven Gedächtnis haftet diesem Musiker das Image des Väterlichen an, dessen Chansons man am Kaminfeuer im Kreise der Familie singt oder das des Freundes, der uns beruhigt, weil er uns von einer Welt erzählt, in der die Liebespaare auf den Parkbänken turteln … Wenn auch die Lieder geblieben sind, so hat sich das Bild des Menschen abgeschwächt.
Hinter dieser Persönlichkeit verbirgt sich ein sehr gebildeter Mensch, ein feinsinniger Kenner der französischen Dichtkunst, ein Schüchterner, der sich auf der Bühne nicht wohl gefühlt hat, ein wunderbarer Musiker, der den Swing im Blut hatte,  ein Anarchist, der eher den individuellen Weg und nicht den kollektiven Kampf sucht , ohne seine Überzeugungen aufzugeben, eine ruhende Kraft, unerschütterlich im Auf und Ab des Erfolgs, der stets nur seiner inneren Musik gefolgt ist.“

Institut Français d’Autriche-Vienne
Palais Clam-Gallas
Währinger Strasse 30
1090 Wien

 

 

 

Alle Bilder Copyright Joann Sfar, Dargaud 2011

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