„Comics ziehen in den Krieg“ TV-Doku über Comics zum Thema Krieg

Gestern, am 20.06.2010 um 23:05 Uhr, wurde auf ORF 2 in der Reihe „dok.film“ die ausserordentlich gut recherchierte, einstündige Sendung „Comics ziehen in den Krieg“ von Mark Daniels ausgestrahlt.

Der Beitrag befasst sich eingehend mit autobiografischen Comics und Comic-Reportagen zum Thema Krieg. Im Fokus liegen große AutorInnen wie etwa Marjane Satrapi („Persepolis“), Joe Sacco („Palästina“), Art Spiegelman („Maus“) und Emmanuel Guibert („Der Fotograf“), es kommen jedoch auch diverse AutorInnen aus der Schweiz und aus den USA zu Wort, die im deutschsprachigen Raum weniger bekannt sind wie etwa Ted Rall. Auch Aleksander Zografs autobiografische Comics aus Serbien werden kurz gezeigt.

Filmemacher Mark Daniels schafft es, die besprochenen Bücher visuell gut zu präsentieren und erörtert in dem Beitrag auch spannende inhaltliche Fragen über die Nahbeziehung von Journalismus und Comics.

„In a world where Photoshop has outed the photograph to be a liar, one can now allow artists to return to their original function — as reporters.“ – Art Spiegelman

„Die vollständige Maus“ von Art Spiegelman, Fischer
ISBN-13 978-3-59618094-3, 300 Seiten, Schwarzweiss, Softcover
EUR  15,40

 

„Palästina“ von Joe Sacco, Edition Moderne
ISBN-13 978-3-037310-50-2, 288 Seiten, Schwarzweiss, Klappenbroschur
EUR 26,70

 

„Der Fotograf 01: In den Bergen Afghanistans“ von Guibert/Lefèvre/Lemercier, Edition Moderne
ISBN-13 978-3-037310-26-7, 80 Seiten, In Farbe, Hardcover
EUR 25,70

 

„Persepolis 01: Eine Kindheit im Iran“ von Marjane Satrapi, Edition Moderne
ISBN-13 978-3-907055-74-8, 164 Seiten, Schwarzweiss, Hardcover
EUR 25,70

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