‚Die Ökonomie ist nur die Vorstellung, die sich die Herrschenden von der Welt machen und von der sie wollen, dass man sie sich zu eigen macht.‘ Linda Bilda
In Die goldene Welt treten sieben Protagonist:innen mit unterschiedlichen Hintergründen und Ideologien gegeneinander an, um mit ihren Unternehmensideen den größten Profit zu erzielen. Im Verlauf zeigt sich, dass die Regeln und Versprechen dieses Systems brüchig sind: Die Versuche, zu gewinnen, scheitern – und mit ihnen die Vorstellung, dass sich wirtschaftlicher Erfolg als stabile oder gerechte Realität herstellen lässt.
Über fast zwei Jahrzehnte entwickelte Linda Bilda (1963–2019) ihren Comic Die goldene Welt als präzise Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse. Bildas Praxis verbindet künstlerische, aktivistische und unternehmerische Perspektiven und reicht bewusst über institutionelle Kontexte hinaus. Comics dienten ihr als Werkzeug, um Machtstrukturen sichtbar zu machen und in sie einzugreifen.
Diese posthum erscheinende Publikation wurde in editorischer Arbeit mit Zeichnungen und handschriftlichen Notizen aus dem Nachlass Linda Bilda rekonstruiert.
Herausgegeben von Helene Baur und Melanie Ohnemus





























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