KARPFEN BLAU am 31.07.08 im Machfeld mit Elffriede, Wassergasse, Edda Strobl (Tonto), Tag Tool u.v.a

Geplant sind unter anderem (und ich zitiere hier den Flyer):

  • design-objects
  • films
  • print-things
  • drawingbooks
  • walldrawings
  • borderless drawings…
  • jam-show of incalculable extent
  • live-drawing/animation/visual projection via tagtool+overhead
  • poetry/dialogues
  • musicis
  • kiaunst
  • knahölfs… 

"31.07.08 – the whole day under construction"

 

WO: Machfeld-Studio: Max-Winter-Platz 21,1020 Wien (U1 Praterstern/ Ausgang Venediger AU) 
 

PICTOPIA emfpiehlt JEDEM wärmstens bei KARPFEN BLAU dabei zu sein, denn nur dort passiert es… Weitere Infos auf der Rückseite des Flyer, hier zu sehen:

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24-Stunden-Zeichnen im Bricks

Der 24-Hours-Comic beruht auf einer Idee von
Comics-Theoretiker Scott McCloud (UNDERSTANDING COMICS, MAKING COMICS),
der vor ca. 20 Jahren das Konzept in den USA einführte: innerhalb von 24
Stunden muss ein 24-seitiger Comic fertig gezeichnet werden! Sonst gibt es
keine weiteren Vorgaben (Schlafengehen innerhalb dieser 24 Stunden ist jedoch
nicht unbedingt erwünscht….).
Diese strenge Vorgabe lässt sich als ein auf-die-Spitze-Treiben
der brutalen Bedingungen der kommerziellen Comic-Produktion in den USA und
Japan lesen, in denen „die Kreativen“ unter enormen Deadline-Druck der
Großverlage arbeiten.

Weitere, aus kreativer Sicht lohnendere Effekte dieser
„Comic-Methode“ sind das Entwickeln ungewöhnlicher Ideen, die erst in dieser
anfordernden Situation entstehen, als auch die „Befreiung“ des Zeichenstils von
allzu viel Elaboration und Detail, da aufgrund der knappen Zeit möglichst effizient
erzählt werden muss.

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Die ersten 24-Stunden-Comics-Events in Österreich wurden vonTONTO im Rahmen der Grazer Comic-Festivals 2003 und 2004 abgehalten. Bertram
Königshofer war damals in Graz dabei und hat diese Idee nach Wien geholt und
nun bereits zum zweiten Mal im Bricks verwirklicht – mit toller Atmosphäre, großem
Erfolg und viel Enthusiasmus bei allen Beteiligten. Natürlich war jeder, der
einfach Lust aufs Zeichnen hatte, willkommen, und wenn auch nicht alle das Ziel
erreicht haben, eine 24seitige Story zu produzieren – Spaß hat es auf alle
Fälle gemacht. Hoffentlich gibt es 2009 wieder eine Fortsetzung.
 

Hier der Link zum Blog des Events http://24hourscomic.blogspot.com/

Hier der Link zum Bericht von FM4.
 

Die von TONTO herausgebrachten Festivalbücher COMICALBUM
GRAZ
(EUR 11,-) und STORMY: TOPOGRAFIEN DES JENSEITS (EUR 19,70,-)
versammeln die besten dieser 24-Stunden-Comics der Festivals 2003 und 2004
(erhältlich über PICTOPIA).

 

Comic-Wettbewerb zum nextComic Festival Linz 2009

Unter den folgenden drei „Themen“
können die Wettbewerbsteilnehmer wählen: 

 

1) Das inhaltliche Thema:

Einen Comic
zur „Zukunft Europas“ zeichnen 

 

2) Der grafisch-abstrakte
Ausgangspunkt:

Einen Comic zu der untenstehenden Grafik entwickeln

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nextcomicwettbewerbgrafik.pdf

 

3) Character Design:

einen Comic um
eine zentrale Hauptfigur aufbauen


Die eingereichten Beiträge:

  • dürfen ein bis
    maximal vier A4 Seiten umfassen.
  • können sowohl
    in Farbe als auch Schwarz-Weiß sein.
  • müssen in CMYK
    oder Grayscale mit 300 dpi Auflösung formatiert sein.
  • sollten A4
    Hochformat sein.
  • müssen als
    Dateiformat Jpeg verwenden.

 

Einsendeschluss für den
Comic-Wettbewerb ist der 01.02. 2009.

Die Preisträger werden im August 2008
veröffentlicht!

 

nextComic Festival Linz 6.7.8 März 2009 – www.nextcomic.org
Redaktionelle Fragen bitte an: redaktion@lin-c.net

 

Gottfried Gusenbauer in der MÄRZ (Gruppenausstellung)

 


Ein
Auszug aus der Website:

„Nach
Scott McCloud sind Comics „zu räumlichen Sequenzen angeordnete, bildliche oder
andere Zeichen, die Informationen vermitteln und/oder eine ästhetische Wirkung
beim Betrachter erzeugen“. Er nimmt damit Will Eisners Definition auf, der
Comics als sequentielle Kunst bezeichnet. Diese Definition hat den Vorteil,
dass sie unabhängig von Inhalt und Umsetzung ist.

Als
Zeichner und Herausgeber von lin_c Heft für Comic und Bildliteratur (www.lin-c.net)
arbeitet Gottfried Gusenbauer intensiv mit zeitgenössischen Comics. Comic als
Schnittstelle zu Bildender Kunst, Theater, Musik u. a. und die die Verknüpfung
von „low“ mit „high art“ bestimmen seine Arbeit.

„Perd
in: marginal downstairs“, zeigt seinen geliebten Comic-(Anti)Helden „Pferd“ in
einem Chaos rund um Macht, Mythos und miesen Mätzchen. (10m x 1,5m, 2008)“


 

Zur
Person: Gottfried Gusenbauer ist Herausgeber des Magazin lin_c, dem „Heft für
Comic und Bildliteratur“. Lin_c erscheint in unregelmäßigen Abständen und ist
eine umfassende Dokumentation der österreichischen Comic-Szene. 

Gusenbauer
ist auch ein starker Aktivist in Sachen Comics. Er organisierte bereits einen
landesweiten Comic-Wettbewerb zusammen mit der Schweizer Botschaft und bereitet
derzeit das nextComic Festival Linz 2009 vor. Genau, es wird 2009 ein Comic-Festival in Österreich geben
(06.-08. März 2009), ein Wettbewerb dazu läuft schon. Mehr Informationen dazu kommen demnächst.


 
Das
Magazin lin_c Heft für Comic und Bildliteratur ist über PICTOPIA erhältlich:

lin_c
Nr. 1 (2005): EUR 20,-

lin_c
Nr. 2 (2006): EUR 20,-

lin_c
Nr. 3 (2007): EUR 26,-

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Lehrgang Medienillustration 2008/2009

Auszug aus der Website (Hervorhebungen von PICTOPIA):

"Medienillustration
unterscheidet sich von traditioneller Buchillustration.
Der Begriff Medienillustrationen umfasst die Bereiche

  • Storyboard
  • Fotolayout
  • Character-Design
  • Visualisierungen
    für Set-Design
  • Visualisierungen
    für Produkt-Design
  • Visualisierungen
    für Messegestaltung
  • Visualisierungen
    für Eventgestaltung
  • Prototypvisualisierung
  • Architekturvisualisierung  

Medienillustration ist im wesentlichen ein Werkzeug zur
Kommunikation -innerhalb des kreativen Teams und mit dem Kunden. Klare Lesbarkeit ist somit das wichtigste
Attribut von Medienillustration.

Die im Lehrgang Medienillustration vorgestellten analogen
Visualisierungstechniken sind eine ideale Ergänzung zur computergenerierten
Bilderstellung. In der frühen Entwurfsphase des kreativen Prozesses sind sie
unersetzbar und an Effizienz immer noch mit keiner Software zu überbieten."

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